Archiv für Februar 2017

Eine wahre Geschichte aus dem 3. Reich

Eine wahre Geschichte,
die im 3. Reich spielt.

In einer Firma gibt es einen Firmentrottel, einen Depp. Der kann eigentlich gar nichts. Weder geistig noch körperlich,
Sein Chef, der Firmeneigentümer, behält ihn aber aus reiner Gutmütigkeit.

Wie es das Schicksal so will, bekommt der Firmendepp im NS-Staat einen kleinen Kommandoposten. Dort kann er das tun, was er eigentlich nur kann:
Kommandieren und blöken.

Eines Tages wird der Firmenchef eingezogen und kommt als kleiner Schütze unter das Kommando jenes Blök-Spezialisten.
….und der lässt jetzt „die Sau raus“ und schikaniert ihn und schreit und kläfft und blökt………

……. rund 75 Jahre später. Am Freitag erlebe ich eine (ungewollt) Pegida-Demo. Warum musste ich da gerade an diese Geschichte denken?

Ein junger Mann war begabt

Ein junger Mann war sehr begabt

im Malen und Zeichnen. Ein besonders schönes Bild wollte er in einer Galerie ausstellen, Er legte einen schwarzen Filzstift neben sein Bild und schrieb auf einen Zettel: „Bitte all das mit dem Stift einkreisen, was euch nicht gefällt“!

Nach einer Woche schaute er nach. Viele dutzend schwarzer Kringel hatten die Zuschauer in sein Bild gemacht.

Er ging zum Rabbi und fragte um Rat. Dieser meinte:“ Male das gleiche Bild noch einmal, hänge es wieder in der Galerie auf und lege Pinsel und Farben dazu und schreibe: „Bitte alles verbessern, was euch nicht gefällt“!

Als er nach einer Woche nachschaute, fand er keinerlei Änderung. Niemand hatte etwas hinein gemalt.

Merke; Kritisieren, kritikastern ist einfach und bequem. Selber besser machen ist sehr schwer.

Tubischwat

Der nächste jüdische Feiertag ist morgen, Tu BiSchwat,

am 11. Februar 2017:

„Tu BiSchwat wird in den jüdischen Schriften als »Neujahr der Bäume« bezeichnet. Es ist der Tag des Dankes für die harmonische Beziehung zwischen G-tt, dem Menschen und der Natur.“ (Chabad)

An Tubischwat pflanzt man in Israel Bäume und ißt Obst.

Chag sameach!

Erlebnisse mit Flüchtlingen

Erlebnisse mit Flüchtlingen:

1.) Im Zug boten mir zwei orientalisch erscheinende junge Männer einen Sitzplatz an,
indem sie ihre Taschen wegräumten. Ich bedankte mich mit arabischem „small-talk“.

Sie lachten laut und herzlich und meinten: „Wir sind doch Perser!“ ….und sprachen erstaunlich gut deutsch.
Als ich sie fragte, woher sie kämen, und ein Dutzend persischer Städte aufzählte, waren sie doch ziemlich
erstaunt ob meines geografischen Wissens.

2.) Im Bus traf ich zwei Männer, die mir ebenfalls einen Platz anboten. Auch hier bedankte ich
mich herzlich mit ein paar arabischen Floskeln. Auch sie lachten und meinten: „Wir sind doch Kurden. Aus Erbil!“

3.) Das schönste Erlebnis: Zwei oder drei junge Männer antworteten auf meine Frage, woher sie kämen:
„Wir sind Drusen. Wir kommen aus Libanon.
Das liegt nördlich von Israel!“ Neugierig geworden fragte ich, was sie von Israel hielten: „Oh, unser Lieblingsland,
ein wunderbares Land. Wir sind doch Drusen, wir sind Freunde von Israel!“.