Archiv für November 2016

Zionismus

Zionismus

Es gibt oft Missverständnisse, was „Zionismus“ ist

Zion = Jerusalem ( und pars pro toto „Israel)

Allgemein: Zionismus ist der Wunsch, in Israel leben zu wollen, eine „Sehnsucht nach Israel“
(noch ganz unspezifisch, ohne jede Politik!)

Es gibt religiösen und kulturellen Zionismus, der aus der Tora/ dem Tenach genau begründet ist.

„Politischer Zionismus“ entstand gegen Ende der 19. Jahrhunderts als Reaktion (auf den
stark ansteigenden rassistischen und nationalistischen und eliminatorischen Antisemitismus in
Europa ) als Idee durch Theodor Herzl und andere:
die (realistische und vernünftige) Idee eines „homeland“ für das Jüdische Volk in Israel!

Das hat alles nichts mit „rechts“ oder „links“ zu tun. Die politische Einteilung in rinks oder lechts ist sowieso
willkürlich und subjektiv und ziemlich unsinnig und dumm!

Zu den ersten, die den Zionismus praktisch realisierten gehörten viele Juden aus dem zaristischen Russland mit
einer starken edel-sozialistischen Ideologie: Kibuz- Idee und praktischer Sozialismus. Diese Idee prägte die Entwickung in
Israel und dann im Staat Israel fundamental und einzigartig bis etwa 1978.

Ohne diese („sozialistischen“) Zionisten wäre der Aufbau Israels unmöglich gewesen !!! Zu diesen Zionisten zählten
alle Politiker und Generäle, wie Ben Gurion, Peres, Rabin, Mosche Dayan, Golda Meir, Eschkol, Teddy Kollek,
und viele andere mehr….
Deren Erbe hat die „avoda“, die sich zurecht zur „Zionistischen Union“ zusammenschloss!

Die Einteilungen in „Links-Zionisten“ und „Rechts-Zionisten“ stammt von der SED-PDS-“Die Linke“ -Kommunistin
Irene Wachendorf (die als Fake-Jüdin von Jennifer Pyka und, vor allem, von Benny Weinthal entlarvt wurde!), diese
Einteilung ist falsch, dumm und oberflächlich und dient nur der Ausgrenzung!

Die „Linken“ aus dem Lager der Sowjetunion hassen die Zionisten wie die Pest: Denn was sie im Ostblock nie geschafft
hatten, das schafften die Zionisten mit ihrem Kibuz-System: Einen menschlichen Sozialismus!

Ich gestehe, dass ich durchaus ein Anhänger dieses Kibuz-Systemes bin!

Am Israel chai!
Euer Roland (Hornung)

Israel

1. Israelis essen pro Jahr pro Kopf rund 10 kg Eis. Deutsche rund 6 kg.
2. In Israel wächst – als einem der wenigen Länder – der Waldbestand. Es gibt im 21. Jahrhundert jetzt dort mehr Bäume als im 20. Jahrhundert. Am Fest Tubischwat (im Januar /Februar) werden jedes Jahr viele Bäume gepflanzt
3. In Israel wächst – als wohl dem einzigen Land in Nahost – die Zahl der Christen. Israel hat Religionsfreiheit und keine Staatsreligion. Nirgendwo in Nahost sind Christen so sicher wie in Israel. Es gibt arabische Christen und armenische Christen.
4. Seit einigen Jahren hat Israel ein sehr dichtes und stark wachsendes Eisenbahn-Netz!
5. Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten.
6. Israel ist wirtschaftlich ein High-Tech-Land: Der Lebensstandard ist fast so hoch wie in Deutschland. Israel hat ein sehr hohes Bildungsniveau und ein reiches kulturelles Leben.
7. Noch um 1980 wurden in Israel noch keine Mangos angebaut. Heute ist Israel einer der größten Exporteure von Mangos.
8. Israel ist der einzige jüdische Staat der Welt – und ein Zufluchtsort und Einwandererland für alle Juden.
9. IsraAid (eine private israelische Hilfsorganisation) hilft in Lesbos und anderswo den Flüchtlingen aus Syrien.
10. Israel ist eines der wichtigsten High Tech Länder der Welt!
11. In Israel wohnen viele Ethnien
12. In Israel herrscht Religionsfreiheit, Demokratie und Vielfalt
13. In Israel gibt es viele Religionen
14. Israel ist das Zentrum für Judentum, Christentum, Drusen und Bahai
15. Kreativität, Optimismus, „Jüdisches Lernen“, Solidarität, Freiheit kennzeichnen Israel

Jüdische Filmwoche vom 10.- 16. November 2016

Jüdische Filmwoche vom 10.- 16. November 2016

Durch den Synagogen-Neubau in Regensburg rückt hier das Judentum mehr in einen zentralen Blickpunkt. Daher soll und wird der Stadtgesellschaft jetzt auch mehr über jüdisches Leben und Land und Leute angeboten. So findet im Andreas-Stadel von etwa 10. – 16. November eine „Jüdische Filmwoche“ statt, veranstaltet/ gefördert vom Synagogen-Bauverein. Es gibt sehr gute Filme dort zu sehen, teilweise aus Israel und/oder israelische Ko-Produktionen. Ganz besonders empfehle ich natürlich die Verfilmung von “ Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ von und mit Natalie Portmann, nach dem autobiographischen Roman von Amos Oz.