Archiv für August 2016

Zwangsneurose

Ist es zwangsneurotisch, eine Zwangsstörung,

permanent und ausschließlich gegen „die Besatzungsmacht Israel“ zu polemisieren?
Ich vermute: JA!

Denn sehr viele Staaten, eigentlich fast alle, sind „Besatzer“, allen voran
Russland, China und Türkei, ….

Sabbert bei diesen Staaten ein Wichtigtuer gegen die „Besatzung“?
Nein!

Nur bei Israel kühlen sich Stammtisch-“Experten“ ihr erbärmliches kleines
Mütchen…

Für ehrbare Antisemiten

Für „ehrbare Antisemiten“ (Amery) ein paar Hinweise:

- Als ich an der Hebräischen Universität am Freitag zum Arbeiten kommen wollte, meinte ein Professor:
“ Wir haben eine große Minderheit muslimisch- arabischer Studenten. Aus Respekt vor deren Feiertag sind
am Freitag keine Vorlesungen“

- Als ich eine Panzereinheit der Zahal traf, bestand die Besatzung eines der
Tanks aus 3 jüdischen Israelis, einem arabisch-christlichen Israeli und einem drusischen Israeli.

- Als ich den Taxifahrer auf der Fahrt von Bethlehem nach Hebron fragte,
wo die vielen Checkpoints seien (an die ich mich von früher noch erinnerte und die von Antisemiten immer wieder
penetrant und oberlehrerhaft erwähnt werden), meinte er, seit ein paar Jahren gebe es keine mehr. Null!

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Das waren nur ein paar erste kleine Beispiele, die die üblen Aussagen ehrbarer Antisemiten widerlegen und entlarven.
Vor allem linke Antisemiten betonen immer wieder penetrant und mit oberlehrerhaftem deutschen Zeigefinger Dinge,
die vor Jahren teilweise sogar stimmten, jetzt aber längst nicht mehr gelten.

Darf man linke Antisemiten also als ewig Gestrige bezeichnen?

Nein, man darf nicht!
Man muss!

Ramallah

„Das erstaunlich pulsierende Wirtschaftsleben in den

Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde wird wohl von fünf Säulen getragen:

Privater Konsum und sehr rege Bautätigkeit (wovon wir uns selbst überzeugen konnten: Bauboom und viele Geschäfte, die voll gefüllt sind und wo auch viele Leute einkaufen),
und großer Tourismus, das sind die bekannten drei Säulen. Hinzu kommt ein wachsender High Tech Bereich, vor allem aus der Bir Zeit Universität heraus. Schließlich die
hohen Zahlungen von UN, EU, USA, Deutschland und von arabischen Staaten. Offensichtlich werden jene Zahlungen nicht nur für Waffenkäufe verwendet (wie vielleicht
im Gazastreifen), sondern kommen auch den Menschen zugute und führen zu einem wachsenden Wohlstand“ (Roland HORNUNG).

Tischa be Av

Im Gedenken an Tischa be av.

Trauertag wegen der Zerstörung.beider Tempel.

Dazu eine kleine Geschichte:

Jemand hatte einen Freund namens Kamza und einem Feind namens Barkamza.

Eines Tages gab er ein großes Fest mit gutem Essen und wollte seinen Freund Kamza auch dazu einladen. Doch sein Diener brachte versehentlich die Einladung an Barkamza. Dieser wunderte sich zwar über die Einladung, aber er ging trotzdem hin.

Der Gastgeber erkannte ihn und war wütend: „Geh, du bist nicht eingeladen“
Doch Barkamza bat: „Stelle mich hier bitte nicht bloß, blamiere mich nicht vor deinen Gästen. Lass mich hier bleiben, ich bezahle auch mein Essen.“

Doch der Gastgeber blieb stur.

„Gut, wenn du mich hier lässt, dann bezahle ich alles, für alle Gäste, dein ganzes Fest“, bot Barkamza an.

Doch der Gastgeber verwies ihn des Hauses,

Barkamza fuhr daraufhin zum Kaiser in Rom, unter dessen Herrschaft damals Israel war.

„Die Juden gehorchen dir nicht. Sie sind böse“, sagte Barkamza dem Kaiser.
„Warum“, fragte dieser, „und wie kannst du mir das beweisen?“

„Gib mir ein Ganzopfer, ich nehme es mit nach Jeruschala‘im, und du wirst sehen, dass die Juden dein Opfer ablehnen!“ Der Kaiser tat so und gab ihm ein schönes Tier mit auf den Weg. Unterwegs verletzte Barkamza absichtlich das Tier. In Jeruschala‘im wurde daraufhin das Opfer nicht angenommen, weil keine verletzten Tiere als Opfer verwendet werden dürfen.

Der Kaiser erfuhr natürlich nur, dass sein Opfer nicht angenommen wurde, Keine Details.

Daraufhin führte er Krieg gegen das Jüdische Volk und zerstörte Jeruschala‘im und den zweiten Tempel..

So ist diese Geschichte.