Archiv für Februar 2016

Arabisch-muslimischer Antisemitismus

Persönliche Erlebnisse von arabisch-muslimischem Antisemitismus auf dem Tempelberg in Jerusalem

Das Verhalten mancher Araber (nicht nur) am Tempelberg ist für uns sehr ambi-valent. Immer wieder wird man – wenn man als Deutscher erkannt wird- am Tempel-berg (und auch anderswo) begrüßt mit „Deutschland gut, Hitler gut!“. Da könnte ich schon kot…..!. Manchmal versuche ich es mit Pädagogik und sehr viel Geduld:

Ja, es ist ambivalent, mein Freund. Deutschland gut: JA! Denn: Deutschland hatte kaum imperiale oder koloniale Ziele in Nahost, hatte sich nicht an der Erdöl-Ausbeute bereichert, sondern im Gegenteil, im Orient viel getan. Die Hedsch-Eisenbahn, die Bagdad- Bahn, Augusta -Viktoria Krankenhaus in Ostjerusalem, und vieles andere mehr. Insbesondere Kaiser Wilhelm II. mit seiner riesigen Oriento-Philie hatte sein Faible für den Orient und viel dort gebaut. Und der gute alte Karl May aus Hohenstein Ernstthal im Erzgebirge war vor dem Schreiben seiner Kara Ben Nemsi Bücher nie im Orient gewesen! Doch inhaltlich sind sie heute noch weit besser und richtiger als so manches Mach-Werk gewisser Nahost- „Experten“!  Insofern JA, JA, JA : Deutschland gut. Ich verstehe durchaus, dass viele Araber deswegen (was ich oben sagte), zu Recht Deutschland mögen.

ABER: Hitler khara, kitekat khara, Ben Sona, Ben Scharmuta!
Diese Schimpfwörter verstehen diese „Hitler anbetenden“ Araber wenigstens deutlich!

LEIDER kommt solch arabisches Verhalten durchaus vor. Glücklicherweise nicht allzu häufig.

Andererseits tut die arabische Obrigkeit auch absolut nichts gegen diesen islamischen Antisemitismus.
Leider! Im Gegenteil: „Mein Kampf“ erfährt in manchen arabischen Ländern eine neue Blüte, die Verkaufszahlen sind hoch. Und „Seifen-Opern“ im Fernsehen, die auf den üblen Fälschungen „Protokolle der Weisen von Zion“ beruhen, gibt es leider zur Genüge.

Insofern wird durchaus ein gewisser Antisemitismus offiziell in einigen arabischen Staaten geschürt und verstärkt.
Das sollte man aber auch in Deutschland kommunizieren und thematisieren!

Es geht nicht, dass sich „Initiativen gegen Rechts“ nur gegen Neo-Nazis“ und rechts- extremen Antisemitismus engagieren. Und den islamischen Antisemi-tismus – im Orient, aber durchaus auch in Migranten-Kreisen in Deutschland – spart man aus oder schweigt ihn tot ? 

Kommentar zu israelbezogenem Antisemitismus

Den israelbezogenen Antisemitismus beschreibt folgender Kommentar von Kirsten Serup-Bilfeldt sehr schön:

„Seit Wochen sucht man sie vergebens: all die, die immer zur Stelle sind, wenn es darum geht, sich gewisse symbolträchtige Daten in der deutschen Erinnerungskultur ins Gedächtnis zu rufen. Diejenigen, die jedes Jahr am 9. November oder am 27. Januar ihr volltönendes „Nie wieder!“ auf ihr Publikum niederprasseln lassen. Augenblicklich scheinen sie mehrheitlich abgetaucht zu sein: die Dauerversöhner und Berufsbetroffenen; die Erlebnispädagogen, die eine wahre Invasion von Zeitzeugen in die Schulen einladen und Klassenfahren nach Auschwitz organisieren; die Wohlmeinenden und die Sonntagsredner, die nie müde werden, bei solchen Veranstaltungen Mut, Zivilcourage und Solidarität zu beschwören. Denn die Deutschen sind davon überzeugt, aus der Geschichte gelernt zu haben. Sie haben bewältigt und aufgearbeitet. Und das in einem Maße, das schon an eine “Olympiade der Betroffenheit“ grenzt, wie Ulrike Joreit und Christian Schneider in ihrem Buch Gefühlte Opfer schreiben. Die Lehre vom Nie-Wieder-Wegschauen ist zu einer volkspädagogischen Grundkonstante geworden. Nur: genutzt hat sie offenbar nichts. Denn wie sonst wäre es möglich, dass dieses Land augenblicklich die böseste, die widerwärtigste Welle von Judenhass seit 1945 erleben muss. Da brüllt auf einer Kundgebung gegen den Gazakrieg ein entfesselter Mob unter den Augen einer großen Öffentlichkeit und der Polizei: „Hamas, Hamas, Juden ins Gas!“. Da werden Juden als “Kindermörder“ und die israelische Armee als “Mörderbande“ diffamiert, israelische Fahnen verbrannt; Menschen, die Flugblätter zur Solidarität mit Israel verteilen, werden bedroht, müssen mit Pöbeleien und Gewalttätigkeiten rechnen. Längst gibt es Empfehlungen für jüdische Männer, in der Öffentlichkeit auf das Tragen der Kippa zu verzichten. Sie könnten Leib und Leben riskieren. Und was folgt? Lichterketten? Mahnwachen? Ein genereller Aufschrei der Empörung quer durch alle Bevölkerungsschichten? Kundgebungen?
Massendemonstrationen? Hirtenworte von den Kanzeln? Nichts davon! Es dauerte fast peinlich lange, bis sich Widerstand regte. Hier und da von vereinzelten Politikern und vereinzelten Kirchenvertretern. Von einer breitangelegten, öffentlichen Widerstandsbewegung, einer Art “Aufstand der Anständigen“ kann jedenfalls keine Rede sein. “Freunde in der Not gehen tausend auf ein Lot.“, heißt ein Sprichwort. In diesen Tagen wäre die Bewährungsprobe für all die jahrzehntelangen Lippenbekenntnisse fällig gewesen. Dass genau das nicht passierte, ist etwa für Henrik M. Broder nicht weiter verwunderlich. Hierzulande, so seine These, sei man nämlich überwiegend auf tote Juden fixiert. „Sich mit toten Juden zu solidarisieren, ist eine wohlfeile Übung. Man kann die Ermordeten weder noch einmal umbringen, noch nachträglich retten. Aber falls jemand doch so etwas wie Verantwortung verspürt – was im Prinzip nicht verkehrt ist – sollte er sich mit denjenigen solidarisch erklären, die heute leben. Und am Leben bleiben wollen.“ Deutschland hat gefühlte 80 Millionen Nahostexperten. Israelkritik unterschiedlichster Ausprägung ist zu einer Art Volkssport geworden. Diesen Volkssport betreiben inzwischen durchaus auch feinsinnige Zeitgenossen: Intellektuelle, Wissenschaftler, Medienvertreter. Sie sind davon überzeugt, Humanisten zu sein und würden sich jederzeit angewidert von neonazistischen oder islamistischen Krawall-Antisemiten distanzieren. Und doch verwenden sie dieselben, ganz alten, klassischen, antisemitischen Stereotypen. Da phantasiert ein als “Nahostexperte“ vorgestellter Jürgen Todenhöfer vom “Rachekrieg Israels“ und begibt sich auf das glatte Parkett antisemitischer Klischees. Doch dann geschieht etwas ungewöhnliches, etwas, das den Ernst der Situation deutlich macht: Der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, Charlotte Knobloch, reist der Geduldsfaden. In einem offenen Brief schreibt sie an Todenhöfer: „Mir ist unbegreiflich, wie verantwortungsvolle und seriöse Medien Ihnen ein Forum bieten können, um Ihre Anschauungen zu verbreiten, die offensichtlich jeden Bezug zur Realität verloren haben. Noch erschreckender ist es jedoch, dass Sie Ihre verschobene Wahrnehmung und Ihre bizarre Sicht der Dinge ungebremst der Öffentlichkeit als absolute Wahrheit verkaufen dürfen. Hier müssten eigentlich sorgfältige Journalistenkollegen Sie vor sich selbst, aber auch Ihre Zuhörer und Leser vor Ihren Vorstellungen beschützen.“ Deutlich wird: die vielgerühmte deutsche Geschichtsaufarbeitung hat versagt. Das immer wieder beschworene Lernen aus der Geschichte ist gescheitert. Denn die Beschäftigung mit der Vergangenheit bleibt völlig einfluss- und folgenlos für die Gegenwart. All die Aktionen und Appelle gegen Antisemitismus, die an Gedenk- und Feiertagen inflationär bemüht werden, bleiben nutzlos und inhaltsleer, solange sie nicht das Existenzrecht und das Sicherheitsbedürfnis des jüdischen Staates anerkennen.“

Quelle: http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-4436.html

Zionismus

Zionismus

ist in erster Linie zunächst einmal „Sehnsucht nach Zion“( „Zion“ ist synonym für Jerusalem, pars pro toto für erez Israel).

Der politische Zionismus des ausgehenden 19. Jahrhunderts war eine „edel-sozialistische“ Bewegung (siehe auch die Kibbuzim, die man in Israel errichtetete).
Der Zionismus ist also eine zutiefst echte linke Bewegung, anfangs eher kommunistisch als sozialistisch.

Der krankhafte und fast zwangsneurotische Hass der Partei „Die Linke“, die eher pseudo-sozialistisch ist, rührt sicher auch daher, dass im Kleinen, im Kibbuz-Bereich ein
Sozialismus (zumindest zeitweise) funktionierte, während die SED und deren Verschnitt „Die Linke“ nichts dergleichen und nichts vergleichbares jemals auf die Reihe
brachte. Daher rührte dann Neid. Missgunst und Eifersucht, was in Hass mündete…

„Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft“!

In den Gründerjahren beeinflusste die Kibbuz-Bewegung sehr den Aufbau und das Werden von Israel.
Der rasante Aufbau Israels ohne Kibbuz-Bewegung wäre unmöglich gewesen.

Heutzutage ist der Israel keineswegs mehr „sozialistisch“, wie auch der Gini- Koeffizient zeigt. Es ist ein kapitalistisches Land, vergleichbar mit
Deutschland (aber nicht so kapitalistisch wie UK oder gar USA).

Situation der Juden in Frankreich

http://www.welt.de/politik/ausland/article151695251/Mit-der-Kippa-geht-es-los-und-was-kommt-dann.html#