Archiv für Januar 2016

Antisemitismus-Jüdische Allgemeine \ Tamara Anthony

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24530

Synagoge in Regensburg – Jüdische Allgemeine/ Judith Werner

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24514/highlight/judith&werner

Synagoge Regensburg Donaukurier

http://www.donaukurier.de/nachrichten/panorama/Regensburg-Die-Suche-nach-Alltag-und-Normalitaet;art154670,3174024

Ausgezeichneter Artikel von Viola Roggenkamp

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24467

Meinen Bogen habe ich gesetzt….

Als Ergänzung zum unten stehenden Artikel der „Mittelbayerischen“ über den Aufschwung der deutschen Sprache in Israel:
Ich hatte das schon vor einigen Jahren bemerkt, als ich am Goethe-Institut in Tel Aviv einen Vortrag (in deutscher Sprache!) über Regensburg hielt……

„ Meinen Bogen habe ich gesetzt
in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde…“ , sprach Gott zu Noah, und schloss einen Bund mit ihm.
Einen Bogen zu setzen, einen Bund schließen zwischen Gott und den Menschen, ist immer gut, sehr gut.
Auch Menschen können miteinander einen Bund schließen, Brücken bauen. Wir vom „Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V.“ bauen solche Brücken.
Wir sind die Brückenbauer zwischen Regensburg und Israel.
Ich wollte meine langjährige Erfahrung in der Lehre anwenden, um solche Brücken zu bauen und zu verstärken. So hielt ich auf einer Israelreise im Februar 2011 im Goethe-Institut in Tel Aviv in einer fortgeschrittenen Deutsch-Klasse einen Vortrag – über Regensburg!
Ich spannte den Bogen vom 3000 Jahre alten Jerusalem über das fast 2000 Jahre alte Regensburg vom römischen Altertum über das Mittelalter bis zum heutigen modernen Regensburg und hin zur 100 jährigen „weißen Stadt“ Tel Aviv.
Besonders interessierte die israelischen Deutsch-Schüler neben der jüdischen Geschichte Regensburgs im Mittelalter das Regensburg von heute: BMW und andere Industrie-Firmen, das Schloss der Fürstin Gloria, die steinerne Brücke und natürlich, ob es auch Bier gebe in großen Gläsern von einem Liter Inhalt…
Mir fiel wieder die große und bunte Vielfalt Israels auf: Von den rund 16 Deutsch-Schülern hatten fast die Hälfte nicht Hebräisch als Muttersprache und stammten aus Spanien, Polen, Rumänien oder Italien. So sprachen die meisten zwei „Muttersprachen“ (ihre Herkunftssprache und ivrit, das moderne Hebräisch), und Englisch und jetzt lernten sie im Goethe-Institut auch noch Deutsch. Es war eine herzliche und für alle Seiten bereichernde Erfahrung.