Archiv für Februar 2015

Seltene Pilgergruppen

Nein, wir hatten keinen Golanwein

getrunken. Nein, es war nur 25 Grad, und wir hatten keinen Hitzschlag.Wir waren auch nicht in der Wüste und es war keine Fata Morgana.

Wir waren in Banias, an einer der Quellen des Jordan.Eine wunderschöne, sub- tropische vegetationsreiche Landschaft. Viel Wasser. Viele Touristen.

Und wir sahen eine seltsame, ungewöhnliche Touristengruppe: Sie sprachen
englisch, aber auch uraltes Deutsch. Wörter, die vielleicht im 16. oder 17. Jahr- hundert in der deutschen Sprache geläufig waren. Und sie waren auch gekelidet wie die Leute vor ein paar hundert Jahren. Die Damen trugen nette Häubchen und lange Kleider oder Blusen und lange Röcke.

Jemand sagte mir, das sei eine alte christliche Gruppierung. Amish people? Quäker? Pilgrim Fathers?

Interessant war auf jeden Fall dieser mein Blick in eine weit zurückliegende Zeit…

Weltsprache der Zukunft

Alleine stand ich in der Nähe der Westmauer (haKotel)

da geschah es: Japaner !!!!

Sie kamen nicht mit einem Bus, nicht mit 2 Bussen. Nein, es waren wohl
10 Reisebusse mit Japanern, die schnell Besitz nahmen vom Raum vor der Westmauer. Auch mich rissen diese hunderte Japaner mit. Sie sangen hebräische Lieder. Sie tanzten zum Lied „Hava nagila“ Sie zogen mich in ihren Bann. Und in ihren Reigentanz. Es waren Leute der christlichen Gruppe „Makuya“ aus Japan. Sogenannte „christliche Zionisten“.

Einer sprach mich in japanisch an. Ich sagte „konitschiwa?“ und er sprudelte nur so in japanisch los. Ich antwortete in englisch. Er verstand nichts Ich versuchte es in deutsch. Auch kein Erfolg.

Hm, in welcher Sprache redet man zu einem Japaner, der weder englisch noch deutsch kann?

Ja, ist doch klar: ivrith. Hebräisch. Ich sprach ein paar Sätze, und – er verstand!!! Und er antwortete auch in hebräisch.

Offfensichtlich ist hebräisch die Weltsprache der Zukunft.