Archiv für November 2014

„Verschwörungstheorien“

“Verschwörungstheorien”

a la Kopp-Verlag, KenFM und Co. sind eigentlich lächerlich. Viele dieser (dümmlichen) Verschwörungstheorien wenden sich
gegen “die Juden” und “gegen Israel”. Obwohl kundige und aufgeklärte Leser eigentlich solche Verschwörungstheorien meist schnell erkennen
und entlarven, babbeln leider doch immer noch erschreckend Viele solchen dummen Mist nach und verhelfen diesem Quatsch – leider oft auch mit
antisemitischem Inhalt – somit zur Verbreitung. Gerade jetzt in den “Aktionswochen gegen Antisemitismus” (www.aktionswochen-gegen-antisemitismus.de) sollte man derartiger Hetze, derartiger Menschenfeindlichkeit einen deutlichen Riegel vorschieben und solchen Schund in den Abfalleimer der Geschichte entsorgen.

Nach dem Anschlag auf die bnei Tora Synagoge

Nach dem Anschlag auf die bnei Tora Synagoge in Jerusalem
schriebe ich diese meine Forderung:

Verehrte Politker und Politikerinnen,

auf der Kundgebung in Berlin am 14. September 2014 (und auch immer wieder bei anderen Gelegenheiten, ..auch am 9. November hörten wir sehr deutliche Worte des Regensburger Oberbürgermeisters Wolbergs!) ) hörten wir deutliche Worte zugunsten Israels und gegen jede Art des Antisemitismus. Auch gegen den zur Zeit sehr virulenten muslimischen Antisemitismus.

W a n n folgen diesen hehren Worten endlich auch Taten???

Wann endlich?

Im kommunalen Bereich müssen die „Integrationskurse“ (und ähnliche Einrichtungen) endlich auch einen großen Anteil zum Thema „Antisemitismus der Einwanderer-Gesellschaft“ beinhalten. Ab sofort.

Im überreginalen Bereich erwarte ich endlich ene Reduzierng der Subvention des muslimischen Terrors durch deutsche Regierungsinstituionen. Ab sofort!

Friedenstauben

D i e F r i e d e n s t a u b e

Der Künstler Richard Hillinger aus Landshut hatte zum 60. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen insgesamt 30 bronzene Tauben geschaffen, je eine für einen der 30 Artikel der UN-Menschenrechtscharta. Sie werden von Person zu Person, von Institution zu Institution weiter gegeben, immer mit der Verpflichtung, sich besonders für die Menschenrechte einzusetzen. Seit 2008 erinnern die Tauben mit einem Olivenzweig im Schnabel an zerstörte Synagogen und fliegen als Symbol für den Frieden durch die Welt. Gestartet hatte Hillinger die Aktion mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. Mittlerweile haben auch viele berühmte Leute, Politiker, Prominente, jüdische Gemeinden Deutschlands u.a. Patenschaften für die Tauben übernommen. Dieser schöne Brauch erreichte nun auch die Jüdische Gemeinde Regensburg.

Israel und Regenzeit

Israel als mediteranes und subtropisches

Land hat Regenzeit nur von etwa Oktober/ November bis März/ April, und als semi-arides Land auch wenig Niederschlag. Darum freuen sich alle Israelis, die ich kenne, auf Regen. Jetzt hat wohl die Regenzeit in Israel begonnen.
Bitte nicht mit einem tropischen Land vergleichen, mit riesigen Regen-Massen!
Regenzeit in Israel heißt: Es regnet wenigstens mal. Und mal mehr und mal weniger. Im Süden (also Arava, Negev, Eilat) eher weniger oder gar nicht….

Gedenken am 9. November 2014

Wenn ich des 9. November 1938 gedenke,

überlege ich mir natürlich auch, wie heute die Situation der Juden in Deuschland und Europa ist, und wie es um den Antisemitismus hier steht.

Prinzipiell, im Großen und Ganzen, ist zumindest in Deutschland zu sehen, dass die jüdischen Gemeinden sehr gut intergriert sind und bei der Mehrheitsgesellschaft auch angenommen und beliebt. Es gibt sehr viele Veranstaltungen, die gemeinsam durchgeführt werden und von Juden und Nichtjuden gleichermaßen besucht werden.

So weit, so gut.

Mit großem Erschrecken und Abschau allerdings erlebte ich im Sommer diese furchtbaren antisemitischen Demonstrationen und Widerlichkeiten eines antisemitischen Mobs (aus radikalen Muslimen, aus Rechtsextremen und auch aus Leuten, die sich „links“ nennen. Leider. Leider traut vereint.).

Widerlich, einfach nur widerlich.

Sehr betroffen war ich, dass leider viele Politiker zu feige waren, klare Aussagen zu treffen und sich diesem Mob entgegen zu stellen.

Auch die Zivilgesellschaft hat leider versagt.

Hoffen wir, dass in zukunkt die Mehrheitsgesellschaft sich solchen antisemitischen Widerwärtigkeiten deutlich entgegen stellt.

(von Roland Hornung)

Nie wieder Faschismus!
Nie wieder Antisemitismus!