Archiv für Mai 2014

Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau

Gedenke des Jahrestages der Befreiung

Am 4. Mai 2014 fuhren 45 Gemeindemitglieder nach Dachau, um am Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vom Nazi-Regime teilzunehmen. Vor der Gedenkstunde an der jüdischen Gedenkstätte zündeten sie die Kerzen zur Erinnerung an die 6 Millionen ermordeter Juden an und besuchten das ehemalige Krematorium, die Baracke sowie die zugehörige Fotoausstellung. „Sich Erinnern ist die Sensibilität und Achtsamkeit vor geschichtlichen und politischen Vorgängen“ – so begann die Rede des Präsidenten des Landesverbandes der IKG in Bayern, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster. „Das reine, unspektakuläre, immer wiederkehrende Erinnern“, sagte er, „ist die einzige Waffe und der einzige Schutz, vor der vernichtenden Kraft der Gleichgültigkeit. Das Erinnern hält wach für die Vergangenheit, öffnet die Augen für die Gegenwart und bewahrt den Blick in die Zukunft. Wir erleben es momentan verstärkt wie Antisemitismus in Europa oder auch in anderen Teilen der Welt wieder sein häss-liches Gesicht zeigt. Erschreckend generiert sich der Hass auf Juden in Form eines aggressiven Eifers gegen den jüdischen Staat. Wir Menschen haben eine Pflicht Verantwortung zu zeigen und uns aktiv einzumischen – Gleichgültigkeit ist nichts menschliches, sondern widerspricht dem, was der Schöpfer – Ha Kadosch baruch Hu- jedem Menschen als sein Abbild unauslöschlich eingeprägt hat“. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. Charlotte Knobloch, betonte, dass die Schoa die größte moralische Niederlage der Menschheit ist. Nie wieder soll unser Kontinent Krieg erleben! Krieg ist keine Lösung, kein Ausweg, sondern eine Sackgasse, die unweigerlich in einer menschlichen Katastrophe mündet. Wer Frieden wolle, der müsse in ihn investieren! Das Erinnern der Jüdischen Jugend in Bayern haben die Schüler aus Hof und München gemacht. Der Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Amberg, Elias Dray, der Sohn der Überlebenden des Holocaust, hat emotional die Worte des Psalms, El Male Rachamim und Kaddisch gesagt. „Es darf sich nicht wiederholen!“ – dachten die Reisenden auf der Heimfahrt.

Schüler erforschen das Meinungsbild über Israel

http://www.main-spitze.de/lokales/floersheim/politik-leistungskursschueler-erforschen-das-meinungsbild-ueber-israel_14035018.htm

Anti-israelische Vorurteile in deutschen Schulbüchern

http://www.welt.de/politik/ausland/article13622186/Deutsche-Schulbuecher-erklaeren-Israelis-zu-Taetern.html?fb_ref=dachzeile&fb_source=timeline

Beten um Regen

Als ich in Jerusalem lebte,

regnete es monatelang GAR NICHT, im September nix, im Oktober nichts, im November zwei oder drei Tropfen…
Das Land war verzweifelt. Wo bleibt der „Winterregen“ ?
Vor lauter Verzweiflung bat der damilge Oberbürgermeister Teddy Kollek die Orthodoxen um Hilfe.
Sie gingen zum Ölberg und beteten um Regen.
Und was geschah?
Es regnete. Es goss in Strömen, ein Tag, zwei Tage, drei, vier, fünf Tage…
Der Bürgermeister holte wieder die Frommen und bat sie nun, um ein Aufhören des Regens zu beten.
Doch sie weigerten sich.Man könne zu dem Ewigen nicht mal „hü“ und mal „hott“ beten!
Nach ein paar Tagen (ich wollte schon eine Arche bauen!) hörte der Regen auf.

Das Land hatte eben gerade genau so viel Wasser gebraucht, wie es geregnet hatte.

Jüdische Weisheit

Zwei Männer

streiten um ein Stück Land. Erbittert. Ohne Lösung. Als gute Juden gehen sie zum Rabbiner und harren dessen Entscheidung. Er weiß zunächst auch keinen Ausweg.
Dann geht er zum umstrittenem Stück Land.
Er legt sich auf den Boden, legt sein Ohr an die Erde und hört in die Erde.

Nach einiger Zeit sagt er: „Das Land, die Erde, weiß auch nicht, wem das Land
gehört. Aber die Erde weiß genau, dass diese beiden Streitenden irgendwann ihr gehören!“