Archiv für März 2014

PURIM 5774

P u r i m 5774

So wie immer, lud die Jüdische Gemeinde alle Mitglieder und Gäste zu einer gemeinsamen Purimfeier ein. Nach dem Morgengebet und Vorlesung der Megilat Ester wurden die Anwesenden zu einem festlichen Frühstücksbrunch in den Gemeindesaal gebeten. In seiner Begrüßung betonte Herr Rabbiner Josef Chaim B., dass jeder von uns bei der Feier alle vier Mizwot von Purim erfüllen müsse. Er erläuterte den geistigen Inhalt der vier Mizwot zu Purim und brachte die Leute noch mit „zu Purim passenden“ Worten zum Lachen. Nach dem Brunch (Seudat Purim) und dem gemeinsamen Bentschen konnten die Feiernden Geschenk-päckchen erwerben, die dann an den Mann oder die Frau neben ihm weiter verschenkt wurden (Mischloach Manot). Anschließend wurde eine Spendentüte herumgereicht, um für bedürftige Menschen in Israel zu sammeln. Die Errettung der Juden durch Königin Ester vom bösen Haman in Persien feierten die Regensburger mit Hamantaschen, Wein, Saft und Wodka. Ein feierlicher Tisch mit verschiedenen Speisen, israelischen Spezialitäten, Kaffee, Tee und Kuchen wurde von der Gemeindeköchin Ludmila vorbereitet. Im Verlauf der Purimfeier erklangen jüdische Lieder und jüdische Musik. Die Ausgelassenheit und das freundliche Lachen der verkleideten Kinder war der beste Beweis, dass die Purimfeier gut durchgeführt wurde. Der Bürgermeister, Herr Joachim Wolbergs, war an Purim bei dem Morgengebet, bei der Vorlesung der Megilat Ester und bei dem herrlichen Kiddusch dabei und überbrachte der Gemeinde die Grüße der Stadt. Im Rahmen des Kulturprogrammes des Zentralrates der Juden in Deutschland begrüßte die Kinder, Eltern und Großeltern zum Purimfest das jüdische Puppentheater Berlin „bubales“ mit einem satirischen Stück „Ester, Königin und Retterin“.

„Klezmeron“

„Klezmeron“ begrüßt „Schalom“

Am 9. März 2014, eine Woche vor dem Purim, dem jüdischen Fest der Freude und Fröhlichkeit, Erinnerung an die Errettung der Juden in Persien, hat der Klub „Schalom“ seine nächste Veranstaltung durchgeführt. Im Namen des Vorstands gratulierte des Seniorenclubs Volodimir Barskyy den Mitgliedern der Gemeinde zum kommenden Feiertag sowie den Frauen – zum vergangenen Weltfrauentag. Von ganzem Herzen wünschte er den deutschen Bürgern, den Vertretern der städtischen Öffentlichkeit, den Mitgliedern des „Freundeskreis Israel in Regensburg“ und anderen Gemeinden, den Stadträten, den Regensburger Prominenten gute Gesundheit, großes Glück, viel Erfolg und alles Gute.

Der Monat Adar, in Schaltjahren der Adar II, sagte unser Rabbiner, Herr Josef Chaim B., in seinem Grußwort, ist besonders von zweifacher Bedeutung: In ihm findet das Purimfest statt, außerdem dient er als Auftakt für das Pessachfest, das in den Nisan, den folgenden Monat, fällt.

Er erzählte die Purimgeschichte vom weisen Mordechai, bösen Haman und von der Heldin des Jüdischen Volkes Ester und lud alle Anwesenden zur Purimfeier in der Synagoge am 14. Adar 5774 ein.

Im Rahmen des Zentralrates der Juden in Deutschland be – grüßte die Regensburger die Musikgruppe „Kezmeron“ (Nürnberg). Fast zwei Stunden lang klang die rhythmische, instrumentale Klezmermusik der osteuropä-ischen Juden mit Einflüssen aus Ungarn, Rumänien und Balkanländern wie Bulgarien, lauteten die Lieder in Jiddisch, Hebräisch, Russisch, Deutsch, Italienisch, Englisch. Die Darsteller Mykhailo Synelnykov (Geige, Leiter), Natali Lamm (Akkordeon), Jakov Ostrovskyy (Kontrabass), Radovan Slawitsch (Gitarre, Gesang) unterhielten herrlich alle Zuhörer und ließen niemanden im Saal gleichgültig. Die Lieder „Jiddische Mama“, „Hava Nagila“, „Papirosn“, „Schwarze Augen“, „Ach, Odessa!“ sangen alle Gäste der heutigen Nachmittagsvorstellung zusammen.

Wichtige Ereignisse bei unserer Reise in Israel, Februar/ März 2014

Donnerstga, 27. Februar 2014: Besuch der Knesset und Fahrt nach Bethlehem bzw. Hebron

Freitag, 28. Ferbruar 2014: Besuch von Yas VaShem, abends: Westmauer

Samstag, 01. März 2014: Ausruhen, Spazieren gehen, abends: Westmauer

Sonntag, 02. März 2014: Wüstenwanderung in En Gedi (Nachal David)

Montag, 03. März 2014: Fahrt nach Tel Aviv zur AHK, danach Netanya

Dienstag, 04. März 2014: Besuch der ICEJ

…weiter mit Berichten aus Israel, Februar/ März 2014

…..und weiter geht es mit Berichten aus Israel

Ein besonders beeindruckender Tag war DONNERSTAG, der 27. Februar 2014:

Vormittags: Besuch der Knesset und eine sehr freundliche und hoch kompetente Führung!

Nachmittags: Fahrt nach HEBRON zu den Patriarchen-Gräbern, unseren Erzvätern. Abraham und Sarah, Jizak und Rivka und Jakov und Lea sind dort begraben.
Es gibt zwei Eingänge – einen muslimischen (dort war es leer und kaum jemand dort) und einen jüdischen. Dort pulsierte das Leben. Viele beteten dort, viele schauten nach den Gräbern…..

Neben dem Besuch der Westmauer (Kotel) war der Besuch bei den Erzvätern in Hebron für mich einer der wichtigsten Höhepunkte der Reise…

Wide Tiere in Israel

Wilde Tiere in Israel,

ja, da gibt es viele: Wir sahen welche in Banias, natürlich viele Störche und Kraniche im Hule-Reservat, und in Ein Gedi viele Steinböcke und Klippschläfer. Wildkatzen, Schakale Leoparden, da sahen wir (diesmal) keine….