Archiv für Februar 2014

Wasserproblem in Nahost ?

Ein Wasserproblem, einen Wasserkonflikt,

G A B es durchaus in Israel/Nahost. Wasser ist/ war sehr knapp in jener semi-ariden oder gar ariden Situation. Wüstenstaaten wie Saudi-Arabien war besonders betroffen.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie dramatisch der Wasserstand des See Genezareth (Kineret) seit zwei Jahrzehnten sank….

Es gab auch Gegenmaßnahmen: Die (deutsche GZT (jetzt: GIZ) machte viele „Wasserprojekte“ in dne Palästinensergebieten. Mit deutscher Technik, mit deutscher Ingenieurs-Kunst und mit deutschem Geld. Es konnte dann folgendes geschehen (nicht immer, aber durchaus immer wieder mal): Die deutschen Ingenieure „dimensionierten“ korrekt die Rohre, um den Bedarf decken zu können und um auch höher gelegene Häuser der palästinensischen Bewohner mit vernünftigem Wasserdruck zu erreichen. Nach dieser – korrekten und gründlichen und richtigen – Dimensionierungs-Planung wurde die zur Realisierung dessen nötige Summe an die Palästinenser überwiesen (Hilfe zur Selbsthilfe), damit deren lokale Firmen die Bauarbeiten ausführen sollten.

Soweit so gut, soweit so naiv. Gewisse Leute – Bonzen usw… – behielten von der überwiesenen Summe erst einmal einen Teil ein. Dann reichte aber das restliche Geld nicht fr den korrekten Ausbau und man nahm eben kleinere Rohre mit weniger Querschnitt. Die Folge: Zu wenig Wasser, zu wenig Wasser-Druck….

Und wer ist „schuld“: Natürlich „die bösen Israelis“. Selbst die früher seriöse NGO „Amnesty International“ verbreitete solche Lügen. VORSICHT vor solchen NGOs

Heute ist das „Märchen der Wasserknappheit“ ein Märchen aus dem letzten Jahrzehnt. Manche „Politker“ brauchen halt etwas mehr Zeit, um das zu verstehen.

Es gibt Meerwasserentsalzung in großem und zunehmendem Stil: Saudiarabien macht das – energetisch sehr aufwändig – mit Destillation.
ISRAEL hat Patente, dass das mittels „geeigneter und gekoppelter FILTER“ geschieht, energetisch weit günstiger. Im zunehmendem Maße hat Israel Wasserüberschuss. Man beliefert sehr stark auch Jordanien.

EU-“Politiker“ sollten sich um den Krümmungsradius von Salatgurken oder Bananen kümmern. Nicht um wichtige Dinge, wo man offensichtlich absolut nichts versteht.

„Schuster (Schulz) bleib bei deinen Leisten!“

Schalom – Salam

Schalom – Salam

Ja, es ist möglich. Wo Menschen guten Willens sind.

Es war einmal in einer christlichen Studentengemeinde. Ein paar anwesende, hier Studierende, waren junge Männer. Palästinenser. Aus der Westbank. Aus der Nähe von Hebron.

Diese jungen Palästinenser wollten etwas aus ihrer Heimat erzählen.
Zuerst gab es köstliches Essen. Das arabische und das israelische Essen sind sehr ähnlich. Dann wollte einer der palästinensischen Studenten erzählen.

Im Publikum saßen viele Studierende, sicherlich auch Kommilitonen von ihm, aber auch solche aus anderen Fakultäten. Hoch interessiert und ganz gespannt.

Im Publikum saß auch ich. Hoch interessiert und ganz gespannt

Im Publikum saß auch eine ältere Dame. Hoch interessiert und ganz gespannt

Der Student begann: “Ich bin aus der Nähe von Hebron, ich studiere….“

Jäh wurde er von der älteren Dame unterbrochen: „Du Armer, dann bist du ja hinter der Mauer“.

Er antwortete ganz locker: „Bei uns gibt es doch gar keine Mauer, die ist nördlich, bei Bethlehem und bei Jerusalem“.

Die Dame ließ nicht locker: „Aber du kannst sicher nicht mehr heim zu deiner Mama?“

Er (schon etwas amüsiert): „Doch, doch, ich war in den Semesterferien zwei Monate lang jetzt zuhause, bei meiner Mama. Bei meiner ganzen Familie“

Die Dame ganz erregt: „ Aber wenn du mal heim fährst, kommst du doch nie mehr raus und nie mehr hierher zurück?“

Der palästinensische Student (total amüsiert) „Ja, bin ich vielleicht nicht hier? Ich bin real und stehe doch hier!“

Dann erzählte er sehr nett und ausgewogen und ohne irgendwelche „Spitzen“ gegen Israel aus seiner Heimat.

Was bemerken wir an dieser wahren Geschichte: Schalom-Salam ist möglich, wenn Menschen guten Willens sind. Wenn Menschen (wie die mir bekannte ältere Dame aus dem (pseudo-)linken anti-israelischen Spektrum ) nur Vorurteile (noch dazu unwahre!) kennen und ihren Israel-Hass damit konservieren, ist kein Frieden möglich.

Das Problem sind weniger „die Palästinenser“. Das Problem sind fragwürdige „Palästinenserfreunde“, die nur ihren Israel-Hass bestätigt sehen wollen.

Dass diese –mehr als fragwürdigen- „Palästinenserfreunde“ an den Palästinensern, an den Menschen, keinerlei Interesse haben, sieht man daran, dass ihnen die Tausende ermordeter Palästinenser in Syrien völlig gleichgültig sind L

Gegenüber solchen (sich oft „links“ ausgebenden) Antisemiten empfinde ich eine gewisse Abscheu.

Nicht Palästinenser sind unsere „Gegner“. Unsere Gegner sollten wir HIER, vor Ort sehen. Es sind verkappte üble deutsche Antisemiten. Sie müssen wir deutlichst in ihre Schranken weisen. Denn wir dürfen nicht „Splitter im Auge eines Palästinensers sehen, aber den Balken im Auge einer deutschen Antisemitin übersehen“ !