Gegen Antisemitismus

www.fokus-jerusalem.tv/2021/01/01/jenny-havemann-antisemitismus-wird-in-deutschland-oft-nicht-ernst-genommen/

Allein unter Gegnern

Allein unter Gegnern

Es war zur Zeit des dritten Golfkrieges, also 2003. Wir hatten einen kleinen, einen winzigen Israel-Infostand in München.

Ein Polizist kam zu uns und meinte:
„Sie wissen schon, dass links von Ihnen etwa 5000 „linke“ Extremisten für Saddam Hussein demonstrieren, und rechts von Ihnen etwa 3000 Rechtsradikale?“
Ich: „Wenn das Probleme für Sie macht, beenden wir unseren Israel-Infostand“.
Der Polizist: „Nein! Das wäre ja noch schöner, wenn Sie nicht für Israel einstehen dürfen, aber 8000 Antisemiten dürfen demonstrieren? Wissen Sie was: Ich gebe Ihnen meine private Handnummer, und wenn Sie belästigt twerden, rufen Sie an und wir kommen sofort“

Wow! Solche Polizisten braucht unser Land! 🙂

Ich fragte Regina, ob sie auch beim Israelstand bleiben wolle.
„Selbstverständlich“, meinte die mutigste Frau, die ich kenne:-)

Wir hatten Glück – nichts ist uns geschehen.
Am Israel chai!

Symbolträchtiges Ereignis

Zum ersten Mal in der Geschichte flogen gestern (17.8.) Maschinen der
Israeli Air Force unter Führung ihres Kommandeurs, General Amikam Norkin, in
den deutschen Luftraum.

Heute überflogen sie gemeinsam mit Maschinen der deutschen Luftwaffe das
ehemalige Konzentrationslager Dachau, wo eine Gedenkzeremonie stattfand, an
der u.a. auch Bundesverteidigungsministerin und der Inspekteur der Luftwaffe,
Generalleutnant Ingo Gerhartz teilnahmen (Quelle: Israel in Deutschland)

SPME -Symposium

https://symposium.spme.org/prof-dr-roland-hornung-oth-regensburg/

Fette Torte – trockene Mathematik

„Gutes Essen hält Leib und Seele zusammen“, sagt ein fränkisches Sprichwort.
Seriöse Mathematik schärft den Geist.

Weil wir als Menschen Leib, Seele und Geist haben, die in Harmonie zusammenleben sollten, ist die gewagte Kombination von seriöser Mathematik und gutem Kuchen – wie in vorliegendem Artikel – erlaubt.

„Fette Torte, trockene Mathematik“
Prof. Dr. Roland Hornung (Gast-Artikel)

(Foto: Isabelle Beckmann)

(Foto: Heinz Jansen)
Was hat Torte oder ein süßes Kaffee-teilchen mit der Mathematik zu tun, die für viele in der Schule eher eine „saueres Fach“ war ?
…nun:
Nicht jede Torte ist fett. Und Mathematik ist sicher nicht trocken!
Fette Torten sind verderbliche Lebensmittel und da gibt es einige wichtige Fragestellungen. Eine dieser Fragestellungen ist die
„Bedarfsschätzung“ bei verderblichen Lebens-mitteln.
Stellt man zu wenig her, gibt es image-Probleme und entgangenen Umsatz/ Gewinn, stellt man zu viel her, muss man den Überschuss am Ende des Haltbarkeits-Horizontes (oft nur ein Tag, z.B. bei Hackfleisch oder Eiersalat oder manchen Kuchen- oder Tortenarten und dgl. mehr) in den Müll entsorgen. L
Ein mögliches Hilfsmittel für diese Schätzung ist die „Zeitreihen-Analyse“.
Anderswo in der Welt verhungern so viele Menschen, und hier wird so viel weggeworfen. Das sollte nicht sein. Das muss auch nicht sein, wenn man seriöse Bedarfs-Prognose mittels Zeitreihenanalyse anwendet.
Verderbliche Lebensmittel sind viele Konditorwaren, wie Sahnetorte, Buttercremetorten, aber auch quark- und joghurthaltiges Gebäck, pars pro toto die „Quarktasche“. Im Feinkostbereich sind das mit Mozzarella oder Frischkäse gefüllte Tomaten, Eiersalat, usw.
Beispiel:
Die tägliche Verkaufszahl eines Produktes, z. B. die verkaufte Anzahl Krapfen pro Tag, oder Himbeertorten pro Tag (um das obige Foto von Isabelle Beckmann zu würdigen) bilden je eine „Zeitreihe“. Diese „Zeitreihe“ kann auf gewisse Eigenschaften analysiert werden und dann sinnvoll „fortgesetzt“ werden in die Zukunft
Dies liefert dann eine „Prognose“ für die künftige Verkaufszahl und ist somit Grundlage für eine Bedarfsschätzung. Eine Analyse zusätzlicher „exogener Faktoren“ verbessert das Ergebnis der Schätzung.
Herr Prof. Dr. Hornung, emeritierter Professor an der Fakultät IM (Informatik/ Mathematik) der OTH Regensburg, hat, u.a. zusammen mit „Feinkost Sarik“ in Regensburg, die von ihm entwickelte Methode angewendet.
Auch mehrere Seminar-/ Facharbeiten der Kooperations-Schule FOS/ BOS Straubing wurden mit eingebunden.
Herr Hornung schrieb auch ein Buch über diese Ideen („Kein Kuchen für den Müll“).
Er betreute auch einige einschlägige Bachelor-Arbeiten im Studiengang Mathematik.

Lassen wir die Hoffnung walten, dass man die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln dadurch ein wenig reduzieren kann!

©2020 Prof. Dr. Roland Hornung. Alle Rechte vorbehalten



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